China Report

Reisebericht aus China

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Vierte Woche vom 24.07.06 - 30.07.06

Quiz-Auflösung der letzten Woche:
Richtig, das ist die Müllabfuhr. War auch recht einfach, oder?

Auch das Müllentsorgungssystem in LYG ist anders. Der Müll wird nicht in Tonnen, wie bei uns gesammelt. Auf den Strassen stehen eigens dafür aufgestellte Kübel. Hieraus kann jeder wer will den Müll sammeln und für ein geringes Entgeld bei der Entsorgungsfirma abgeben. Dort findet letztendlich die Mülltrennung und -verwertung statt.

 

Entsprechend meiner bekannten Flexibilität muß der Bericht zur Einkaufsmeile noch ein bisschen warten, denn an diesem Sonntag sind wir nach Qingdao gefahren. Ein Bericht aus dem Internet zu Qingdao ist weiter unten im zweiten Fenster zusammen gestellt.

Wir sind mit dem Auto die ca. 260 km gefahren. Letzte Woche habe ich von dem Wechsel des Ersatzrades mitten auf der Strasse berichtet. Und "gerad' mache ich 's Maul zu" hatte wir doch unterwegs tatsächlich auch einen Platten!!

 Aber, wie sich das gehört, sind wir wenigstens an den Seitenstreifen gefahren. Der Wechsel des Reifens war nicht gerade Formel-Eins rekordverdächtig, dafür setzten wir mehr auf gewissenhafte Sicherheit.

Nach dem Pitstop kam noch eine Vollsperrung der Autobahn in Richtung Qingdao auf uns zu, sodass wir uns entschlossen haben, die Fähre dorthin zu nehmen.

 

Das war mal etwas anderes und sehr entspannend.

Wir hatten schönes, heißes Wetter - leider war die Sicht nicht ganz so klar. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht.

 

Nach der Ankunft in Qindgo haben wir eine Kleinigkeit zu uns genommen und gleich mal die weltberühmte Tsingtao-Brauerei aufgesucht.  

Hier habe ich mich sichtlich wohlgefühlt ....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Brauerei sind auch deutsche Flaschenbiere ausgestellt:

Ich glaube, die linken beiden kennt jeder in unserem Raum.
Die rechte Flasche habe ich für unsere Freunde in Süddeutschland fotografiert. Dort ist das "Tannenzäpfle" eher ein Begriff. In diesem Sinne 'n Gruß nach Oberriexingen und nach Aalen-Waldhausen.

 

Nachdem Abenteuer in der Brauerei, sind wir an den Strand einer herrlichen Bucht gefahren.

Schuhe aus - und rein ins Wasser. Allerdings habe ich mich nur bis zu den Oberschenkeln reingetraut und das auch nur ungewollt. Eine riesige Monsterwelle von mindestens 30 cm Höhe hätte mich fast ganz nass gemacht, wenn ich nicht rechtzeitig geflüchtet wäre.

 

 

 

Dieser Platz ist auch bei Hochzeiten sehr beliebt. Hier findet man tolle Hintergründe. Ich habe die armen Leute in ihren Kleidern und Anzügen bei der Hitze echt bedauert.

Der naheliegende kleine Park in einer ehemaligen, sehr schön gelegenen Gouvaneursresidenz bietet den Paaren auch gute Hintergründe für Ihre Hochzeitfotos. Zumal nachträglich noch einige Requisiten für  die schönsten Bilder im Leben aufgestellt wurden - wahrscheinlich von den Fotografen...

 

 

 

 

 

Den Abschluss machten wir dann im "Monnemer" Eck bei einem "Schockelgaul" (Filetspieß), Bitburger-Pils - frisch gezapft  - und der Verfolgung des Formel 1 Starts in Hockenheim am Großbildschirm.

 

Ich hoffe, ich konnte euch einige Eindrücke und ein paar nette Bilder von Qingdao und seinem sehr schönen Strand rüberbringen und bin selbst einmal gespannt, wie es nächste Woche weitergeht ....

 

 

 

 

Auch dieses mal zum Schluss wieder eine Knobelufgabe für euch.
Ich gebe zu, sie ist nicht ganz einfach:

Was ist das?????



Die Auflösung gibts auch dieses mal in der nächsten Woche. 

Fortsetzung folgt.... 



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Auf http://www.digitalvoodoo.de/qingdao-china/informationen-qingdao/tsingtao-qingdao-heute.php kann man folgede Infos zu Qingdao nachlesen:


Die Stadt Qingdao an der Jiaozhou-(Kiautschou-) Bucht, die die Deutschen Tsingtau nannten, verzeichnet heute - infolge der seit zwei Jahrzehnten von der chinesischen Regierung betriebenen Öffnungspolitik des Landes - eine rasante wirtschaftliche Entwicklung. Nicht nur der Lebensstandard der 2,3 Millionen Einwohner Qingdaos - im Einzugsgebiet leben 7 Millionen Menschen - wächst gegenwärtig rapide; auch die Stadtentwicklung spiegelt den schnell verlaufenden Wandlungsprozeß der Küstenregionen des gesamten Landes wider: An den Rändern des durch deutsche Architektur aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg geprägten urbanen Zentrums sind in den vergangenen Jahren moderne Hochhäuser entstanden. Diese und die neuen Stadterweiterungen bestimmen die Silhouette des heutigen Qingdao.
Qingdao ist sich dennoch der deutschen Bautradition seiner Geschichte bewußt und pflegt das deutsch geprägte Bild der einstigen Kolonialstadt, das sich deutlich vom Aufriß anderer chinesischer Städte unterscheidet. Künstler aus Qingdao setzen sich mit der deutschen Vergangenheit ihrer Stadt auseinander.
Seit Jahren ist eine intensive Kontaktverbesserung zwischen Qingdao und Deutschland in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur festzustellen. Zwar sind die asiatischen Nachbarstaaten die wichtigsten internationalen Handelspartner Qingdaos, doch steht Deutschland unter den europäischen Investoren an erster Stelle. Der Besuch von Bundeskanzler Dr. Kohl und einer hochrangigen deutschen Wirtschaftsdelegation in Qingdao im Herbst des Jahres 1995 unterstreicht die Bedeutung der gegenwärtigen Beziehungen.
Vor einhundert Jahren bestimmten die Deutschen noch einseitig die Entwicklungen an der Kiautschou-Bucht. Die damalige ungleiche Situation fand am 6. März 1898 einen vorläufigen Höhepunkt, als in Peking der deutsch-chinesische Staatsvertrag über die auf 99 Jahre befristete Abtretung der Bucht von Kiautschou und die Sicherung deutscher Interessen in der Provinz Shandong (Schantung) unterschrieben wurde. Diese vertraglich abgesicherte Durchsetzung deutscher Interessen war durch die militärische Besetzung der Bucht durch deutsche Marineeinheiten zur Mitte des Monats November 1897 möglich geworden.        Chris 25.12.04

Hier auch mal eine nette Idee von der Gestaltung eines Gullideckels:

 

 

 

 

 

Im übrigen gibt es in Qingdao auch wieder eine moderne Müllabfuhr:  

 

 

 

 

Die Tsingtao-Brauerei von aussen

 



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